Marengo Lexikon der synthetischen Zusatzstoffe im Hundefutter
Hier können Sie sich über häufig verwendete Zusatzstoffe und deren Risiken für die Hundegesundheit einen Überblick verschaffen. Wählen Sie den für Sie jeweils interessanten Link.
Woran erkenne ich, dass ein Hundefutter synthetische Zusatzstoffe enthält?
Ob ein Futter nachträglich zugesetzte, synthetische Zusatzstoffe enthält, ist aufgrund der Vielzahl an Zusatzstoffen nicht immer leicht am ausgewiesenen Namen zu erkennen. Eindeutig ist eine Auflistung unter Formulierungen wie 'Zusatzstoffe je kg', 'Gehalt an Zusatzstoffen' auf dem FUTTERSACK (wichtig! nicht in allgemeinen Beschreibungen!), da sie wegen ihres toxischen Risikos ausweispflichtig sind!
Alle eingesetzten Rohstoffe, die vorab mit synthetischen Zusatzstoffen angereichert wurden, brauchen nicht zwangsläufig aufgeführt werden, da sie oft unter die Rubrik 'technische Hilfsstoffe' fallen. Hier ist eine ausdrückliche Garantie des Herstellers einzuholen, wenn man sicher gehen möchte.
Da sowohl den Marengo Futtermischungen als auch den von uns verwendeten Komponenten garantiert KEINERLEI Zusatzstoffe beigemengt werden, finden sie auf den Marengo Futtersäcken dementsprechend keine Auflistung von synthetischen Zusatzstoffen aller Art.
Unser Buchtipp zum besseren Erkennen von Zusatzstoffen anhand von E-Nummern und Namen: 'Echt künstlich' von Dr. Hans-Ulrich Grimm erhältlich bei uns im Online Shop.
Synthetische Vitamine
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
- Vit A, Beta-Carotin, Vit E, Folsäure usw.
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- Im Labor oft auf Basis von genmanipulierten Substanzen hergestellte synthetische Nachbauten von natürlichen Vitaminen zur Erreichung von fragwürdigen Tabellenwerten, die in der Regel auf Tierversuchen basieren.
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- Die Wirkungsweise von synthetisch hergestellten Vitaminen ist eine andere als die der natürlichen Vitamine in den Nahrungsmitteln. Studien (Finnland Studie, Carrey Studie) belegen, dass sie schon in relativ geringer Dosierung die Krebs- und Sterblichkeitsrate deutlich erhöhen. Zudem können sie derart intensiv in die Regulationsmechanismen des Organismus eingreifen, dass hormonelle Dysfunktionen sowie ein erhöhtes Risiko von Allergien und anderen Erkrankungen ausgelöst werden können.
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Synthetische Antioxidantien
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
- BHA (Butylhydroxyanisol), BHT (Butylhydroxytoluol)
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- Antioxidantien werden eingesetzt, um das Ranzigwerden von Fetten zu verhindern und sind in der Regel den Rohstoffen wie Fleisch, Fetten und Ölen schon beigemengt
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- BHA ist ein synthetisches Alkylphenol, das biologisch kaum abbaubar ist und sich vor allem im Fettgewebe anreichert. Es gilt als allergieauslösend, behindert Leberfunktionen, erhöht Blutfettwerte und kann bei Trächtigkeit selbst bis in den Fötus gelangen.
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BHT ist ebenfalls ein synthetisches Erzeugnis, das sich als Stoffwechselgift im Fettgewebe anreichert. Es kann deutliche Veränderungen an Immunsystem, Schilddrüse und Leber auslösen, gilt als krebserregend, lebervergrössernd und allergieauslösend.
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BHA und BHT sind in Säuglings- und Kindernahrung verboten, da sie Auslöser einer lebensgefährlichen Blausucht sein können, die zum Erstickungstod führen kann.
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Sogenannte 'natürliche' Antioxidantien
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
- Vit E, Vit C, Beta-Carotin
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- Synthetisch hergestellte Vitamine, die ebenfalls ein Ranzigwerden von Fetten verhindern sollen.
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- Achtung, der Begriff 'natürliche Antioxidantien' ist irreführend, da es sich um synthetische Vitamine (Risiken siehe oben) handelt. Mit Natur hat das nichts zu tun!
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Insbesondere wenn sie in Hundefutter als Antioxidantien dauerhaft in hohen Dosen eingesetzt werden, stellen sie ein erhebliches Risiko für die Gesundheit der Hunde dar.
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Konservierungsstoffe
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
- Ameisensäure, Zitronensäure, Kupferverbindungen
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- Konservierungsstoffe sind Substanzen, die die Bildung von Bakterien, Schimmel und Mykosen verhindern sollen.
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Konservierungsstoffe schädigen in der Regel die Darmschleimhaut und belasten den Stoffwechsel als Toxin wie z. B. Kupferverbindungen erheblich.
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Kupfer ist schon bei leichtester Überdosierung stark zellschädigend bzw. eindeutig zelltoxisch und stellt aus diesem Grund eine Gefahr für Gesundheit und Fortpflanzungsfähigkeit dar.
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Nicht selten reagieren Hunde auf Konservierungsstoffe direkt allergisch in Form von Hautaffektionen oder Verdauungsstörungen.
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Aroma-, Farb- und Geschmacksstoffe
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
- Eine Vielzahl an natürlichen, naturidentischen und künstlichen Stoffen.
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- Diese Substanzen werden einem Futter lediglich zugesetzt, um das 'Outfit' augenfreundlich zu gestalten sowie die Akzeptanz bei wenig schmackhaften (minderwertigen?) Zutaten zu erhalten.
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- Diese Stoffe steigern in der Regel den Appetit und forcieren so Übergewicht und Adipositas(Fettsucht).
- Abhängig von der jeweilig verwendeten Substanz entsteht eine unnötige zusätzliche Stoffwechselbelastung insbesondere von Leber und Nieren, die auf Dauer Schäden nach sich ziehen kann.
- Zudem besteht auch hier die Gefahr eine direkten allergischen Reaktion.
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Präbiotika
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
- Oligofructose, Inulin bzw. insgesamt Oligofructide und Oligosaccharide
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- Nicht verdauliche Nahrungsbestandteile, die die Ansiedlung speziell erwünschter Darmbakterien in bestimmten Darmabschnitten fördern sollen.
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- Hauptnebenwirkung von Präbiotika sind Blähungen, die durch die erhöhten Gärungsvorgänge im Darm enstehen können, da unverdauliche Anteile dem Futter zugesetzt werden.
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Warum sollte bei einem gesunden Hund über die Nahrung ein dauernder DIREKTER Einfluss in Form von Zusatzstoffen auf die Darmflora genommen werden? Ein ausgewogen zusammengesetztes Hundefutter macht dies überflüssig, weil eine natürliche Einregulierung der Mikroflora erfolgen kann. Ist die Darmflora nachhaltig gestört, fällt dies in den medizinischen Bereich und eine individuelle Behandlung und spezielle Diät ist angezeigt.
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Kräuter-Wahnsinn & Exoten
| Beispiele |
Einsatzgebiet |
Risiken |
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Kieselgur, Tonerde, Topinambur, Psyllium, Yucca Schidigera, Petersilie
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- Hierunter fallen für Hunde ungeeignete Kräuter oft mit medikamentöser Wirkung sowie exotische Komponenten, die dauerhaft eingesetzt werden.
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- Nicht jedes Kraut ist gut für den Hund! Auch bei natürlichen Komponenten wie Kräutern, Früchten und anderen Pflanzen ist nicht in jedem Fall eine positive Wirkung für den Hund garantiert. Die richtige Auswahl von Kräutern, die als Nahrungsergänzung und nicht als Medikament dienen, die Verträglichkeit und die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen sollte gründlich geklärt werden. Gerade bei einem dauerhaften Einsatz über das tägliche Futter ist hier Vorsicht geboten.
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Aktualisiert April 2011
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