Wenn die Nieren streiken .....
Hinweis: JETZT GANZ NEU! Spezialfutter-Sets für Hunde mit Neigung zu Nierenproblemen
Die Marengo Starter-Sets: Nieren enthalten alles, was für einen leichten Einstieg in die bewährte Marengo Nieren-Diäten benötigt wird. Abgestimmt auf TROCKEN- oder FRISCH-Fütterung können Sie das passende Set für Ihren Hund wählen. Enthalten sind neben den benötigten Futtersorten, ausführliche Spezialinfos, detaillierte Futtermengentabellen für die gesamte Dauer der Diät sowie sinnvoll ergänzte Proben für eine erfolgreiche Anschlussfütterung.
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Starter-Set Mini: Nieren Für Hunde von 5 - 20 kg Basis: TROCKEN-Futter |
Starter-Set Maxi: Nieren Für Hunde von 25 - 70 kg Basis: TROCKEN-Futter |
Starter-Set FRISCH: Nieren Für Hunde von 5 - 50 kg Basis: FRISCH-Futter |
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Nierenerkrankungen und Harnsteinbildung beim Hund
Die Zahl an Nierenerkrankungen beim Hund akuter aber insbesondere chronischer Art nimmt stetig zu. Auch Probleme mit Harnkristallen, Harngries und Harnsteinen sind mittlerweile schon keine Seltenheit mehr.
Die Nieren zählen sicherlich zu den wichtigsten Organen innerhalb des gesamten Stoffwechsels und sind aus diesem Grund gerade im Zusammenhang mit Fütterungs-, Pflege- und Haltungsfehlern stark belastet.
Obwohl es viele verschiedene Formen von chronischen Nierenerkrankungen gibt, sind es in der Regel immer wieder die gleichen Faktoren, die als auslösende Ursachen in Frage kommen und die einer speziellen Diät bedürfen.
Der medizinische Begriff 'Niereninsuffizienz' wird als ein allmählich auftretendes, fortschreitendes, unheilbares klinisches Syndrom, das erst nach Ausfall von 66-75% der Niernfunktion in Erscheinung tritt, korrekt bezeichnet.
Im Folgenden soll der Begriff 'Niereninsuffizienz' nicht im streng medizinischen Sinne, sondern als übergreifende Bezeichnung für eine allgemein unzureichende Nierentätigkeit benutzt werden, unabhängig davon, ob Funktionsstörungen vorliegen oder sich ein tatsächlicher Verlust von Nierenzellen eingestellt hat.
Aufgaben der Nieren
Die kleinsten Arbeitseinheiten der Nieren, die sogenannten 'Nephrone' bzw. 'Nephren', sind für die Filterung des Blutes, für die Aufnahme von lebensnotwendigen Bedarfsstoffen aus dem Blut und der Produktion des Harns (als Produkt dieses Filtervorganges) zuständig.
Nephrone sind in der Lage den Verlust anderer Nephrone durch eine Leistungssteigerung von bis zu 200% zu kompensieren und zeigen darüber hinaus auch eine zwar langsame aber gute Regenerationsfähigkeit.
- Ausscheidung von harnpflichtigen Substanzen
- Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts
- Regulation des Säure-Basenhaushalts
- Aufgaben innerhalb des endokrinen (hormonellen) Systems
Was geschieht bei einer Niereninsuffizienz?
Bei einer Niereninsuffizienz kommt es zu einer eingeschränkten Fähigkeit der Nieren, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Dies betrifft anfangs insbesondere stickstoffhaltige Endprodukte des Eiweissstoffwechsels und führt bei fortschreitender Erkrankung auch zu einer Regulationsunfähigkeit des Elektrolyt-, Wasser– und Säure-Basen-Haushaltes des Organismus.
Wie oben bereits schon gesagt, sind die sogenannten 'Nephrone' bzw. 'Nephren'für die Filterung des Blutes, für die Aufnahme von lebensnotwendigen Bedarfsstoffen aus dem Blut und der Produktion des Harns (als Produkt dieses Filtervorganges) zuständig. Kommt es zu Funktionsstörungen bzw. zum Untergang dieser Arbeitseinheiten, ist es zum einen durch die noch funktionstüchtigen Einheiten infolge einer unglaublich hohen Leistungssteigerung (bis zu 200%) und zum anderen auch durch eine Regeneration der funktionsgestörten Einheiten lange Zeit möglich, diesen Verlust auszugleichen. In diesem Stadium sind weder äusserliche Symptome noch Blutwertveränderungen festzustellen.
Sind die funktionstüchtigen Nierenzellen aber nicht mehr in der Lage, die Ausscheidung der harnpflichtigen Stoffe zu gewährleisten, kommt es zu einer Rückresorbtion dieser Stoffe ins Blut und dadurch bedingt zu weiteren Störungen. Erst wenn ca. 66-80% der Funktionskapazität der Nieren im Zuge einer chronischen Niereninsuffizienz verloren gegegangen sind, können äusserliche Symptome und Blutwertveränderung (u. a. Harnstoff- und Kreatininerhöhungen) festgestellt werden. Diese Tatsache macht die Niereninsuffizienz zu einer tückischen Erkrankung, die erst in einem weit vorangeschrittenen Krankheitstadium vom Hundebesitzer erkannt werden kann und unterstreicht die Notwendigkeit einer konsequent durchgeführten Prophylaxe.
Mögliche Folgeerscheinungen
Im Zuge einer fortschreitenden Niereninsuffizienz kommt es u. a. häufig zu folgenden Störungen
- Vergiftung des Organismus durch Stoffwechselabbauprodukte des Eiweissstoffwechsels wie z. B. Harnstoff, Kreatinin und Ammoniak
- erhebliche Störungen des Calcium-Phophor-Stoffwechsels durch einen zu hohen Phosphatspiegel im Blut und durch die eingeschränkte Produktion von Vit D durch die Nieren (im Endstadium u. a. sekundärer Hyperparathyreodismus, Entmineralisierung der Knochen etc.)
- erhöhter Kaliumspiegel im Blut und damit verbundenen Herzproblemen
- mangelnder Ausscheidung von Wasserstoff-Ionen und damit verbundenen, gravierenden pH-Wert Senkungen, was letztendlich eine sogenannte metabolische Azidose auslösen kann
- Anämien infolge Erythropoetinmangels (Erythropoetin wird in den Nieren gebildet und ist wesentlich an der Produktion von Erythrozyten (roten Blutkörperchen) beteiligt)
Harnkristalle, Harngries und Harnsteinbildung
Eine weit verbreitete Folge von Niereninsuffizienzen ist die Bildung von Harnkristallen, Harngries und/oder Harnsteinen verschiedenster Zusammensetzung wie z. B. Struvitsteine, Zystinsteine, Calciumoxalatsteine, Harnsäure-Uratsteine etc..
Harnkristalle, Harngriess und Harnsteine sind Produkte harnpflichtiger Stoffe, insbesondere Mineralstoffe, die nicht ausgeschieden werden konnten. Jedes Harnkristall-, Harngries- bzw. Harnsteinproblem hat seine Ursache in Nierenfunktionsstörungen. Aus diesem Grund ist in jedem Fall eine Nierendiät angezeigt. Unabhängig davon welche Art Stein vom Körper gebildet wurde, sollte eine grundsätzliche Nierenentlastung stattfinden.
Harnkristalle![]() |
Harngries![]() |
Harnsteine![]() |
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| Harnkristalle sind Vorboten von Harngries und Harnsteinen, die im Urin gefunden werden und per Mikroskop bereits differenziert werden können.In der Regel bereiten Kristalle keine Beschwerden. |
Harngries besteht aus kleinen Steinchen, die aber in der Regel noch auf natürlichem Wege ausgeschieden werden können. Harngries führt häufig zu Blasenentzündungen. |
Harnsteine bestehen meistens aus unterschiedlichen Mineralien oder anderen anorganische Substanzen. Grössere Harnsteine könne die Harnwege verstopfen oder in der Blase bleiben. Sie können hochakute und sehr gravierende Beschwerden bereiten. |
Welche Harnsteine kommen häufig beim Hund vor?
| Struvit (Tripelphosphat) | Calcium-Oxalat |
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Zusammensetzung: Bildung bei alkalischem Urin (pH-Wert > 6,5-7)
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Zusammensetzung: Calciumoxalat Bildung eher bei saurem Urin (pH-Wert < 6,5) Herkömmliche Massnahmen:
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| Urat | Cystin |
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Zusammensetzung: Ammoniumurat
Saures Milieu erhöht das Risiko einer
Herkömmliche Massnahmen:
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Zusammensetzung: Cystin Bildung durch mangelnde Reabsorbtion von
Herkömmliche Massnahmen:
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Ganzheitlicher Marengo Ansatz
Marengo verzichtet auf eine direkte Einflussnahme in Form von Futterzusätzen oder massiven anderen Eingriffen insbesondere in den Säure-Basen Haushalt. Das Problem wird an der Wurzel gefasst, in dem die Nierendiät ganzheitlich alle ursächlichen Faktoren ausschliesst, so dass die ernährungsmässige Basis auf Dauer auch zu einer natürlichen Wiedereinregulierung des pH-Wertes führen kann.
Wie erkenne ich eine chronische Niereninsuffizienz bei meinem Hund?
Leider ist das Erkennen der chronischen Niereninsuffizienz ein wesentliches Problem an dieser Erkrankung, da, wie oben bereits beschrieben, Krankheitssymptome erst dann auftreten, wenn schon erhebliche Verluste der Nierenfunktionstüchtigkeit vorliegen. Neben Symptomen wie stumpfem Haarkleid, Haarbruch, Hautproblemen, Juckreiz macht sich eine NI anfänglich oft durch ein vermehrtes Harnlassen (Polyurie) und relativ gesteigertem Durst (Polydipsie) bemerkbar. In manchen Fällen stellt der Besitzer ein Nachlassen der Stubenreinheit fest, ohne sich dies erklären zu können. Zudem kann das Auftreten von Harnkristallen bzw. Harngriess im Urin auf eine NI hindeuten.
Aber auch eine ganze Reihe von Verdauungsstörungen können im Zuge der NI auftreten. Hierunter fallen häufigeres Erbrechen, periodisch wiederkehrende Durchfälle, Übelkeit und verminderter Appetit. Auch Abmagerung, Müdigkeit, Konditionsverlust, starker Maulgeruch und bräunliche Beläge auf der Zunge sowie blasse Schleimhäute können Anzeichen einer NI sein. In fortgeschrittenen Stadien einer NI kann es sogar zu schweren Knochenstoffwechselstörungen, Herzproblemen und nervalen Störungen (z. B. epileptischen Anfällen) kommen.
Ursachen einer Niereninsuffizienz
Fütterungsunabhängige Ursachen
- Vererbung
Die Vererbung spielt bei den chronischen Nierenerkrankungen eine untergeordnete Rolle. Zwar sind bei einigen Rassen sogenannte vererbte Nephropathien bekannt, die sich aber in der Regel erst innerhalb von mehreren Monaten bis zum Alter von 4-5 Jahren kenntlich machen und über diätetische Massnahmen in der Regel gut zu beeinflussen sind. Nur in Ausnahmefällen kommt es durch vererbte Nierenanomalien zum frühzeitigen Tod schon im Welpenalter. - Toxinwirkung (Giftwirkung),
endogene (im Körper produzierte)Toxine
Im Zuge von Infektionen oder Erkrankungen anderer Organe wie z. B. Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Gebärmutterentzündungen, Speicherkrankheiten, Darmverschluss etc. kann es zu einer Überlastung der Nieren durch vom Körper produzierte Stoffwechselabbauprodukte kommen. Darüber hinaus können auch an sich ungifte Substanzen wie z. B. Calcium aufgrund einer hormonellen Störung plötzlich Toxinwirkung erlangen, wenn sie in zu hoher Konzentration vorkommen und die Nieren so überlasten. - Toxinwirkung, exogene (von aussen zugeführte) Toxine
Hierunter fallen alle von aussen zugeführten Toxine, die über die Nieren verstoffwechselt werden müssen wie z. B. chemische Medikamente wie Antibiotika, chemische Antiparasitenmittel, chemische Wurmkuren, Insektizide, Pestizide (bei Kontakt über gespritzte Felder) etc.etc.. Vielen ist nicht bekannt, dass die meisten Antibiotika neben ihrer Nutzwirkung im Organismus auch definitv gleichzeitig Nierenzellen schädigen. Aus diesem Grund ist der massvolle, verantwortungsvolle Umgang heutzutage für den engagierten Tierarzt bereits Routine.
Auch die oft so sorglos angewendeten chemischen Antiparasitenmittel dürfen in ihrem schädigenden Einfluss u. a. auf die Nierenfunktion nicht unterschätzt und sollten primär durch natürliche Alternativen ersetzt werden. - Chronische Erkrankungen anderer Organe
Verschiedene chronische Erkrankungen insbesondere der inneren Organe beeinflussen die Nierentätigkeit häufig negativ. Hierzu zählen z. B. Herz- und Kreislaufprobleme, die nicht selten zu einer mangelnden Durchblutung der Nieren führen, was Funktionsstörungen nach sich ziehen kann, weil die Filterkapazität der Nieren nachlässt und es so zu Anreicherung von harnpflichtigen Stoffen im Blut kommt. - Harnrückstau durch Störungen der harnableitenden Weg
Leidet ein Hund unter Erkrankungen im Bereich der harnableitenden Wege wie z. B. Harnsteinen, Tumore, Blasenlähmung, Prostatabeschwerden, etc., wobei der Harn nicht oder nur unzureichend abgeleitet werden kann, kann sich infolge eines Rückstaus ebenfalls eine ausgemachte Nierenfunktionsstörung ausbilden.
Fütterungsabhängige Ursachen
1. Eiweissüberversorgung
Die häufigste fütterungsbedingte Ursache für Nierenerkrankungen beim Hund stellt eindeutig die Eiweissüberversorgung dar. Bedingt durch die hohe Menge an stickstoffhaltigen Stoffwechselabbauprodukten kommt es auf Dauer zu einer Nierenüberlastung und zu einer Vergiftung des Stoffwechsels mit harnpflichtigen Stoffen, die nicht mehr ausgeschieden werden können.
Lange Zeit waren die angebotenen Alleinfuttermittel mit Rohproteingehalten (Eiweissgehalten) für erwachsene Hunde von über 25% bis weit über 30% i. d. TS/ bzw. 30%-36% i. d. TS. für Welpen und Junghunde die Hauptursache für das Problem der Eiweissüberversorgung beim Hund.
Erfreulicherweise sind mittlerweile fast alle Futtermittelhersteller der Ansicht, dass die früher proklamierte These:
"Je höher der Rohproteingehalt eines Futters, desto besser ist das Futter“ nicht mehr haltbar ist, weil die durch die Eiweissüberversorgung enstandenen zahlreichen massiven Probleme eine grundsätzliche Trendwende erforderten.
Ganz davon abgesehen hängt die Qualität der Eiweissgrundlage und somit des Futters natürlich entscheidend von dem Anteil an essentiellen Aminosäuren ab. D. h., dass es auch bei einem angemessenen oder hohen Rohproteingehalt eines Futters zu Eiweissmangelversorgungen kommen kann, wenn aufgrund minderwertiger Eiweissträger der Gehalt an essentiellen Aminosäuren zu niedrig ist.
Wie nicht anders zu erwarten, gibt es leider auch Stimmen, die in das genaue Gegenteil verfallen sind und Rohproteingehalte für erwachsene Hunde sowie für Welpen und Junghunden von unter 20% i. d. TS. empfehlen. Mehr Infos zu diesem Thema unter Ist Erwachsenfutter für Welpen zur Aufzucht geeignet?!. Bei einer ausschliesslichen Trockenfutterfütterung mit diesen Eiweissgehalten sind ebenfalls Probleme und zwar einer Eiweissmangelversorgung vorprogammiert. Dies gilt auch für nierenerkrankte Hunde.
Eiweissbedarf
Grundsätzlich sollte der Rohproteingehalt dem Alter und dem aktuellen Bedarf des Hundes angepasst sein (Unsere Hundetrockenfutterempfehlungen: heranwachsende Hunde bis zum Alter von 6-8 Monaten zwischen 24-28% i. d. TS., erwachsene Hunde zwischen 20-25% i. d. TS., hochtragende und laktierende Hündinnen zwischen 23-27% i. d. TS.).
Ursache: eiweisshaltige Zugaben zum Hundealleinfutter
Wie oben bereits angedeutet, gibt es zunehmend mehr Hunde, die zwar ein Trockenfutter mit einem angemessenen Rohproteingehalt gefüttert bekommen, aber trotzdem unter massiver Eiweissüberversorgung mit den dementsprechenden Symptomen leiden. Ursächlich hierfür sind immer häufiger eiweisshaltige Zugaben wie Fleisch, Dosenfutter, Trockenfleischprodukte, Kauartikel, Quark, Joghurt etc. zum Hundealleinfutter.
Hundealleinfutter enthält genügend Eiweiss
Jedes gute Hundealleinfutter ist so konzipiert, dass es ein ausgewogenes Eiweiss-Energieverhältnis aufweist und so ohne jegliche Zugaben den Hund mit ausreichend Eiweissträgern wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten versorgt. Ziel eines Hundealleinfutters ist die komplette Versorgung des Hundes, ohne dass dem Futter noch etwas zugesetzt werden muss.
Hundealleinfutter + eiweisshaltige Zugaben = Eiweissüberversorgung
Aus diesem Grund führt die zusätzliche Gabe von eiweisshaltigen Leckereien wie Schweineohren, Trockenpansen, Kauartikeln aber auch Fleisch, Dosenfutter, Quark etc. zu einem Hundealleinfutter immer häufiger zu hartnäckigen Problemen, wenn kein Ausgleich des Eiweiss-Energieverhältnisses durch geeignete Kohlenhydratträger erfolgt. Die Einregulierung eines gesunden Eiweiss-Energie-Verhältnisses mit Marengo Country sowie den kalorien- und eiweissarmen Marengo Fun-Kuchen kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten (näheres zum Thema siehe unter ).
Darüber hinaus sollte immer bedacht werden, dass Fleisch grundsätzlich einen Phosphatüberschuss aufweist und es so neben den anfallenden Eiweissstoffwechselabbauprodukten auch zu einem ungesund hohen Phosphatwert der Gesamttagesration kommt.
Wie erkenne ich eine Eiweissüberversorgung beim Hund?
Die Symptome einer Eiweissüberversorgung sind sehr vielfältig und individuell verschieden. Neben gefährlichen Wachstumsstörungen bei Welpen und Junghunden treten gehäuft folgende Symptome auf: schuppiges glanzloses Fell, Leckekzeme, Haarausfall, Pusteln, Krusten, Juckreiz, breiiger Kot, Blähungen, wechselhafte Kotkonsistenz und chronische Durchfallerscheinungen, allergische Erscheinungen an Haut, Magen/Darm und Ohren.
2. Zu hohe Rohaschegehalte
Hinter dem Begriff Rohasche verbirgt sich im Wesentlichen die Summe der Mineralien, die in einem Hundefutter enthalten sind. Quelle für die Rohasche sind neben den zugesetzten Mineralstoffen auch Komponenten wie Federn, Molke, unangemessene Proteinquellen, etc. also minderwertige Eiweissträger, die in einem guten Hundefutter nichts zu suchen haben.
Der Rohascheanteil eines Hundetrockenfutters sollte nicht über 5%, eines Dosenfutters nicht über 1,2% liegen, da ein zu hoher Rohascheanteil eine starke Nierenbelastung darstellt. Die hohe Menge an Mineralstoffen und auch Abbauprodukten der minderwertigen Eiweisse erfordern von den Nieren eine übermässige Arbeitsleistung, die relativ schnell zu Funktionsstörungen führen kann. Symptome wie starke Zahnsteinbildung und Knochenstoffwechselstörungen sind häufig die ersten sichtbaren Anzeichen der Folgen eines zu hohen Rohaschegehaltes.
3. Zu hohe Calciumgehalte in Verbindung mit synthetischen Vitaminen
Ein Zuviel an Calcium (über 1% in Hundetrockenfutter) vor allen Dingen in Verbindung mit der Verabreichung von Vitamin D3 (übliche Kombination von Vitamin- und Mineralstoffzusätzen in herkömmlichen Hundetrockenfuttersorten) kann zu einer nachhaltigen Störung des Knochenstoffwechsels führen, die häufig von einer Nierenfunktionsstörung ausgeht bzw. damit vergesellschaftet ist.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass ein vermehrtes Auftreten von Erkrankungen wie Arthrosen, Arthriden, spondylotischen Erscheinungen, Hormonstörungen, Allergien und vor allen Dingen Wachstumsstörungen bei grossen Hunderassen in Zusammenhang mit einer Calciumüberversorgung gebracht werden können.
Die Kombination von Calcium und synthetischem Vit D 3 steigert in unnatürlicher Weise die Resorbtion von Calcium im Darm und greift so in die natürlichen hormonellen Regulationsmechanismen ein. Wird über die Nahrung nun zu viel Calcium in Verbindung mit Vit D3 aufgenommen, kommt es in der Regel u. a. zu gravierenden Störungen des Ca/P Stoffwechsels und zu schädigenden Nierenbelastungen, da u. a. die auszuscheidende Menge an überschüssigem Calcium die Nierenkapazitäten übersteigt.
4. Synthetische Zusatzstoffe
Viele synthetische Zusatzstoffe (BHT, BHA) haben durch den Anteil an nicht oder nur schwerabbaubaren Substanzen eine nierenbelastende Wirkung, da viele dieser Stoffe die Nierenzellen direkt schädigen können oder die Nieren nicht oder nur unvollständig in der Lage sind, diese Stoffe auszuscheiden. Neben dieser Wirkung sind aber viele synthetische Vitamine auch in der Lage durch die nachhaltigen Eingriffe in die hormonelle Steuerung des Organismus einen schädigenden Einfluss auf die Nierenfunktion zu nehmen (siehe oben genanntes Beispiel 'Calcium u. synthetisches Vit D3').
Wie stellt sich das Marengo Fütterungskonzept auf Hunde mit NI ein?
Grundsätzlich hat sich das Marengo Fütterungskonzept bei Hunden mit einer erhöhten Nierenempfindlichkeit, Nierenfunktionsstörungen und Niereninsuffizienzen als sehr erfolgreich erwiesen. Die ausschliessliche Verwendung von naturbelassenen, hochwertigen Futterkomponenten, die Freiheit von synthetischen Zusatzstoffen und die Rezeptur machen Marengo Hundefutter zu einer insgesamt sehr nierenverträglichen bzw. nierenschonenden Futtergrundlage, da keine unnötigen Stoffwechselabbauprodukte anfallen, die über die Nieren verstoffwechselt werden müssen.
Kontrollierte Proteinversorgung
Entscheidend für eine erfolgreiche Nierendiät ist die Auswahl von hochwertigen tierischen Eiweissquellen in angemessener Menge und ein absoluter Verzicht auf minderwertige Eiweissträger. Nur dies garantiert einen relativ niedrigen Anteil an stickstoffhaltigen Stoffwechselabbauprodukten des Eiweissstoffwechsels. So kann selbst bei eingeschränkter Nierenfunktionstüchtigkeit die Ausscheidung der harnpflichtigen Stoffe problemloser erfolgen und eine Regenerierung der Nierenzellen wird überhaupt möglich.
Dies bedeutet einerseits, dass konsequent zu hohe Proteingehalte der Tagesgesamtration vermieden werden müssen, wobei neben den Hundealleinfuttermitteln die selbstergänzten Zugaben zum Futter in Form von eiweisshaltigen Leckereien, Fleisch, Quark, etc. eingeschlossen sind.
Andererseits ist aber auch die heutzutage leider oft praktizierte extrem eiweissarme Ernährung von nierenerkrankten Hunden (Rohproteingehalte unter 20%) nicht der richtige Weg. Natürlich hat auch der nierenerkrankte Hund einen Bedarf an Eiweissen, die ausschliesslich durch hochverfügbare Proteinquellen zur Verfügung gestellt werden muss. Bei extrem niedrigen Rohproteingehalten kann der Eiweissbedarf des Hundes nicht durch die mit der Nahrung zugeführten Substanzen gedeckt werden, wobei es durch den dadurch ausgelösten Untergang von körpereigenen Zellen wiederum zu belastend vielen harnpflichtigen Stoffwechselabbauprodukten kommt. Darüber hinaus setzt hierdurch auch noch eine unnötige Leberbelastung ein.
Das Marengo Fütterungskonzept unterteilt grundsätzlich in drei Diätphasen.
In der Diätphase 1 wird eine eiweissarme Diät mit einem Rohproteingehalt von ca. 20% i. d. TS. für erwachsene Hunde und 22% i. d. TS. für Welpen und Junghunde bis zum Alter von 6 Monaten für die Dauer von 6 Wochen festgesetzt. In dieser Zeit kommt es zu einer Entlastung und dadurch bedingt zu der Möglichkeit einer Regenerierung der Nieren. In dieser Phase wird dem Organismus lediglich der lebensnotwendige Anteil an Proteinen und zwar in absolut leicht verstoffwechselbarer Form zur Verfügung gestellt.
Da der Bedarf an Eiweissen auf Dauer aber höher liegt, wird in der Diätphase 2, die ebenfalls über 6 Wochen durchgeführt werden sollte, der Eiweissgehalt der Tagesration bei erwachsenen Hunden auf ca. 22% i. d. TS. bzw. bei Welpen und Junghunden auf ca. 24% i. d. TS. angehoben. Nur so kann auf Dauer eine Eiweissmangelversorgung vermieden werden.
Die Diätphase 3 bzw. Anschlussfütterung bezeichnet den Zeitraum nach einer zumindest teilweisen Regeneration der Nierenzellen. In dieser Phase wird mit einer 'normalen' Fütterung mit den Marengo Hundealleinfuttersorten wieder eingesetzt.
Kohlenhydratversorgung
Wichtig für jeden nierenempfindlichen und nierenerkrankten Hund ist die Zurverfügungstellung von ausreichend Kohlenhydraten und Fetten für die Energiebereitstellung im Organismus, damit nicht durch aufwendige Umwandlungsprozesse innerhalb des Eiweissstoffwechsels, Eiweisse zur Energiegewinnung herangezogen werden müssen. In diesem Fall würden u. a. wiederum unnötig viele Stoffwechselabbauprodukte die Nieren be- bzw. überlasten.
Das Marengo Hundefutter bietet auf Basis von hochwertigem, aufbereitetem Getreide und Gemüse eine optimale Kohlenhydratversorgung.
Angemessene Mineralstoffgehalte – niedrige Rohaschewerte
Neben einer angemessenen Eiweissversorgung des NI erkrankten Hundes spielt der Verzicht auf hohe Mineralstoffgehalte insbesondere in Verbindung mit synthetischen Vitaminen eine entscheidende Rolle. An dieser Stelle muss noch einmal deutlichst gesagt werden, dass generell hohe Anteile an Mineralstoffen sowie minderwertigen Eiweissträgern (die zusammen einen hohen Rohaschegehalt bedingen) im Futter aufgrund der Überlastung der Nieren zu nachhaltigen Störungen des gesamten Elektrolyt- und Wasserhaushaltes führen können. Sie sind häufig Auslöser für den Beginn schwerer Nierenfunktionsstörungen, Harnsteinbildungen und vieler anderer Erkrankungen.
Leider finden heutzutage häufig nur einzelne Mineralstoffe insbesondere Phosphat, Kalium und Magnesium im Zusammenhang mit Nierenproblemen die nötige Beachtung. Hierbei wird übersehen, dass unabhängig von der Art des Mineralstoffes hohe Konzentrationen immer zu Funktionsstörungen führen können.
Alle Marengo Hundeallein- und Ergänzungsfuttersorten enthalten generell einen sehr moderaten Gehalt an Mineralstoffen, der die optimale Versorgung des Hundes gewährleistet, ohne dass die Gefahr von Überversorgungen und u. a. dadurch bedingten pH-Wert Veränderungen besteht. So werden nierenschädigende Mineralstoffkonzentrationen vom Hund fern gehalten und Kristall- und Steinbildungen vorgebeugt. Bei bereits bestehenden Nierenproblemen bildet Marengo die fütterungsmässige Basis für eine Regeneration der Nieren und eine optimale, natürliche pH-Wert Einregulierung.
Freiheit von synthetischen Zusatzstoffen
Die Freiheit von synthetischen Zusatzstoffen wie z. B. Antioxidantien, Konservierungs-, Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffen sowie auch von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen machen das Marengo Futter zu einer sehr nierenentlastenden Futtergrundlage.
Sowohl die direkte schädigende Wirkung von synthetischen Zusatzstoffen als auch die Irritation des hormonellen Systems durch z. B. synthetisches Vit D3 kann mit Marengo ausgeschlossen werden.
Futtermenge und Fütterungstechnik
Die Futtermenge muss wie bei allen anderen Hunden immer in Abhängigkeit des individuellen Futter- und Gesundheitszustandes, der Bewegungssaktiviät, den Aussentemperaturen etc. vom Besitzer einreguliert werden.
Um plötzliche Nierenüberlastungen zu vermeiden, hat es sich bewährt erwachsene Hunde 3-4 mal und junge Hunde bis zum Alter von 6 Monaten 4-5 mal täglich zu füttern, damit die zu verarbeitende Futtermenge relativ niedrig gehalten wird.
Praktische Fütterung
Grundsätzlich können nierenempfindliche bzw. nierenerkrankte Hunde entweder mit Marengo Hundealleinfutter mit und ohne Marengo Country oder aber auch mit einer Kombination von Marengo Country + Wolfshappen bzw. Marengo Bio beef gefüttert werden.
In der Diätphase 1 ist für die Dauer von 6 Wochen eine eiweissarme Fütterung vorgesehen. Diese Fütterung der Diätphase 1 kann grundsätzlich bei allen Schweregraden von Nierenerkrankungen, sollte aber auf jeden Fall bei mittel-hochgradigen Symptomen immer Anwendung finden.
Die Fütterung der Diätphase 2 (Dauer ebenfalls 6 Wochen) ist eine leicht eiweissreduzierte Rationsgestaltung, die sich der allgemeinen Regenerationstendenz der Nieren anpasst.
Im Anschluss an diese beiden Phasen sollte die Diätphase 3 bzw. Anschlussfütterung folgen, auf die man in leichten bis mittelgradigen Fällen sofort zurückgreifen kann. Ziel der Nierendiät ist es immer, die Basis für eine bestmögliche Regenerierung der Nieren zu schaffen.
Sollte die Symptomatik länger anhalten, empfehlen wir eine dauerhafte Fütterung der Diätphase 1, 2 und 3 im Wechsel jeweils für 6 Wochen.In der Praxis hat sich gezeigt, dass in vielen leichten bis mittelgradigen Fällen durch eine konsequente Einhaltung der vorgeschriebenen Diät im Zusammenhang mit einer konsequenten Einstellung auch des sonstigen Pflege- und Haltungsbereichs quasi in der Diätphase 3 eine 'normale' Fütterung mit den Marengo Hundealleinfuttersorten erfolgreich durchgeführt werden konnte.
Diätpläne für Hunde mit Neigung zu Nierenproblemen
1. Marengo Hundealleinfutter + Marengo Country
Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge
Diätphase 1 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| 2/3 Marengo Premium + 1/3 Marengo Country ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 20% Fett i. d. TS. ca. 11,9% |
2/3 Marengo Premium + 1/3 Marengo Country ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 20% Fett i. d. TS. ca. 11,9% |
2/3 Marengo Junior + 1/3 Marengo Country + Marengo Athro-Bits (Calciumausgleich) ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 22% Fett i. d. TS. ca. 10% |
Diätphase 2 (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| 3/4 Marengo Premium + 1/4 Marengo Country ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 22% Fett i. d. TS. ca. 10,9% |
3/4 Marengo Premium + 1/4 Marengo Country ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 22% Fett i. d. TS. ca. 10,9% |
3/4 Marengo Junior + 1/4 Marengo Country + Marengo Athro-Bits (Calciumausgleich) ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,2% Fett i. d. TS. ca. 10,4% |
Diätphase 3 bzw. Anschlussfütterung (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Classic + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. 22% Fett i. d. TS. 10,9% |
Marengo Premium (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. 23,8% Fett i. d. TS. 13,9% |
Marengo Premium + Marengo Athro-Bits
(zum Calciumausgleich) (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. 23,8% Fett i. d. TS. 13,9% |
2. Marengo Country + Marengo Wolfshappen
Wenn Sie ein Freund von selbstzubereiteten Rationen sind oder wenn Ihr nierenkranker Hund sehr mäkelig mit dem Fressen ist, kann man alternativ zu den oben genannten Diätrationen auch eine Kombination von Marengo Country + Marengo Wolfshappen anbieten.Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge
Diätphase 1 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 70% zu 30% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 19,5% Fett i. d. TS. ca. 7,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 70% zu 30% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 19,5% Fett i. d. TS. ca. 7,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,5%, Fett i. d. TS.: ca. 7,7% |
Diätphase 2 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,0%, Fett i. d. TS.: ca. 7,7% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,0%, Fett i. d. TS.: ca. 7,7% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich) Rohprotein i. d. TS. ca. 23%, Fett i. d. TS.: ca. 8,2% |
Diätphase 3 bzw. Anschlussfütterung (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,0%, Fett i. d. TS.: ca. 8,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,0%, Fett i. d. TS.: ca. 8,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 55% zu 45% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich) Rohprotein i. d. TS. ca. 24,6%, Fett i. d. TS.: ca. 8,7% |
Ausführliche Informationen zur Wirkungsweise von Kräutern und deren Inhaltsstoffe und die positiven Auswirkungen insbesondere in der Fütterung von nierenempfindlichen und nierenerkrankten Hunden finden Sie unter Kräuter
3. Marengo Country + Marengo Bio beef
Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge
Diätphase 1 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 18,7%, Fett i. d. TS.: ca. 10% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (Mikronährstoffe aus Kräutern zur Versorgung der Nieren) Rohprotein i. d. TS. ca. 20%, Fett i. d. TS.: ca. 10,6% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 55% zu 45% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,6%, Fett i. d. TS.: ca. 11% |
Diätphase 2 (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 20%, Fett i. d. TS.: ca. 10,6% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 55% zu 45% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,6%, Fett i. d. TS.: ca. 11% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 50% zu 50% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich Rohprotein i. d. TS. ca. 23,2%, Fett i. d. TS.: ca. 11,4% |
Diätphase 3 bzw. Anschlussfütterung (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 55% zu 45% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,6%, Fett i. d. TS.: ca. 11% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 50% zu 50% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,2%, Fett i. d. TS.: ca. 11,4% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 45% zu 55% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Nieren mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich Rohprotein i. d. TS. ca. 25%, Fett i. d. TS.: ca. 11,5% |
Schlussbemerkung:
Grundsätzlich sind bei nierenempfindlichen und nierenerkrankten Hunden unabhängig von dem Schweregrad der Erkrankung diätetische Massnahmen unumgänglich und bilden oft die einzige Grundlage für eine Regenerierung der Nierenfunktion. Ein konsequentes Einhalten der Fütterungspläne, der Verzicht auf ungeeignete, eiweisshaltige Leckereien und Zugaben zum Hundealleinfutter sowie das Vermeiden von belastenden chemischen Präparaten führt in der Praxis oft zu schnell wahrnehmbaren Erfolgen, die eine Gesundung des Hundes ankündigen.
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Aktualisiert April 2011




