Zahnpflege mal anders....

Neben der Möglichkeit, die Zähne des Hundes mit einer Hundezahnbürste zu reinigen, was bei vielen Hunden auf Unwillen und Abwehrverhalten stößt, kann man erfreulicherweise auch zu ganz einfachen, prophylaktischen Maßnahmen greifen.

Graphik Fun-Kuchen

Hintergrundinfo: Zahnstein
Zahnsteinprobleme beim Hund sind ein weit verbreitetes Problem. Im Allgemeinen wird mangelnde Beanspruchung durch Kauen von Knochen, fester Nahrung, Kauartikel etc. dafür verantwortlich gemacht.

Bei Zahnstein handelt es sich nicht, wie fälschlicherweise oft vermutet, um verhärtete Nahrungsreste, sondern um mineralische Substanzen aus dem Speichel, die sich infolge einer gestörten Nierenfunktion an den Zähnen anlagern.

Immer wiederkehrende (rezividierende) Zahnsteinprobleme weisen daher auf Nierenfunktionsstörungen hin. Die Nieren sorgen innerhalb des Stoffwechsels nicht nur für die Ausscheidung von nicht benötigten bzw. giftigen Stoffen aus dem Körper, sondern sie regulieren darüber hinaus den gesamten Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt. Dadurch haben sie einen entscheidenen Einfluß auf die Zusammensetzung aller Schleimhautsekrete wie z.B. der Maulschleimhaut.
Sind die Nieren überlastet oder bereits in ihrer Funktion eingeschränkt, verändert sich das Schleimhautmilieu bzw. die Speichelzusammensetzung im Maul, wodurch es zu einer vermehrten Zahnsteinbildung kommen kann.

Grundsätzlich empfiehlt es sich bei Zahnsteinbefall, den Futterplan zu überprüfen und eventuelle nierenbelastende Fütterungsfehler abzustellen. Der Artikel 'Leitfaden: Nieren' beschäftigt sich ausführlich mit fütterungsabhängigen und fütterungsunabhängigen Ursachen für Nierenprobleme, wobei auch spezielle Nierendiäten aufgezeigt werden. In der Regel bringt die Fütterung des nierenfreundlichen Marengo Hundefutters in trockener Form selbst bei hartnäckigen Zahnsteinproblemen auch ohne den Einsatz von zusätzlichen Kauartikeln und Zahnputzstangen den gewünschten Erfolg.

Leitfaden: Nieren
Fütterungsfehler vermeiden

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